Befreiung von der Zuzahlung

Patienten mit Epilepsie gelten als Langzeitpatienten bzw. als schwerwiegend chronisch krank. Auf dieser Grundlage ist ein Antrag bei der Krankenversicherung zu stellen. Zuzahlungsbefreit werden chronisch kranke Patienten nur mit Bescheinigung des Arztes, der den Patienten mindestens ein Jahr in Behandlung hat. Chronisch Kranke müssen mit dieser Bescheinigung nur noch Zuzahlungen bis zur Belastungsgrenze von 1 % des jährlichen Bruttoeinkommens sämtlicher im gemeinsamen Haushalt lebender Angehörigen leisten (§62 (1) S.2 SGB V).

Unterhaltssichernde und ergänzende Leistungen

Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

 

In diesen Bereich fallen z. B. Leistungen zum Lebensunterhalt, Hilfen zu selbst bestimmtem Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten, Kinderbetreuungskosten, Reisekosten, u. v. m. Aufgrund der Sozialrechtsreformen und dem Wechsel von Zuständigkeiten ist es in diesem Bereich sehr sinnvoll, mit speziellen Sozialberatungsstellen wie der allgemeinen Lebens- und Sozialberatung der kirchlichen und freien Träger Kontakt aufzunehmen.

Rentenbeitragszahlung für Betreuung

Ehrenamtliche Betreuer und Pfleger können Pflegeleistungen formlos, sogar telefonisch, bei der Pflegekasse, bei der der Pflegebedürftige versichert ist, beantragen. Die Pflegekasse schickt dann dem Pflegebedürftigen 2 Antragsformulare für die Pflegeleistungen und eines für die Rentenbeitragszahlung für eine ehrenamtliche Pflegeperson. Beide müssen ausgefüllt an die Pflegekasse zurückgeschickt werden.

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